Ist schon eine Weile her das ich den letzten Eintrag eingestellt habe. Ein wenig ging da auch der Bericht aus Proto unter, der Urlaub ist schließlich schon ein wenig her. Daher hole ich das jetzt nach.

Auf die Idee, zu einem Red Bull Airrace zu fahren, hat mich eigentlich mein Vater gebracht. Nach dem FFH Flugtag meinte er mal beiläufig das es so etwas ja auch ab und zu im Fernsehen vor der Formel 1 gäbe. Das hat mich im Prinzip dazu gebracht meinen Sommerurlaub mit so einem Rennen zu verbinden.
Als nächstes Stand dann also die Planung an, da die restlichen 3 Rennen (Budapest, Porto und Barcelona) zur Auswahl standen. Ein guter Freund wollte noch mit kommen, daher musste also ein passender Renntermin gefunden werden. Ursprünglich wollten wir uns das Rennen in Budapest anschauen, was aber zeitlich nicht ganz hingehauen hat. Das Airrace aus Proto hatte ich letztes Jahr im Fernseh gesehen und war damals schon von der Kulisse überwältigt. Also war die Alternative zu Budapest schnell gefunden und zeitlich passte das auch wunderbar.
Das Airrace in Proto war am 12. und 13. September, da wir noch ein paar Tage davor und danach zum Sightseeing in Proto haben wollten, haben wir unsere Reise vom 10. bis zum 15. gebucht. Am 10. konnten wir durch den frühen Hinflug schon ein wenig die Stadt erkunden und die erste Probe einer Hubschraubergruppe für das Rahmenprogramm beobachten.



Am Freitag, dem 11. September, haben wir uns dann erst einmal bei einem Polizisten erkundigt, ob denn wieder so eine Probe geplant sei. Er erklärte uns, dass, sofern sich der Hochnebel, der an dem Tag herrschte, sich legt, das Rennentraining statt finden würde. Wir blieben also in Flussnähe und suchten uns eine gute Stelle zum Fotografieren, da das Wetter besser wurde. Es sah dann auch alles so aus, als ob das Training statt finden würde.


Die Hubschrauber haben die Ufer abgeflogen um die Vögel zu verscheuchen und ein Pilot hat sich schon auf das Slalomfliegen vorbereitet indem er den Rennparcours grob über dem Fluss abgeflogen ist. Die Vorbereitungen, d.h. die große Brücke wurde für den Fußgänger- und Straßenverkehr gesperrt, dauerten allerdings recht lange, so dass das Start-Airgate nach kurzer Zeit wieder im Nebel steckte. Das Training wurde also gecanceled.
Das Wetter an beiden Renntagen war bestens. Samstag Vormittag wurde dann auch das Training nachgeholt.



Auf der Suche nach einem guten Punkt zum Fotografieren und Anschauen des Rennens sind wir auf eine Gruppe portugiesischer Spotter getroffen, die uns in ihren kleinen abgesperrten Bereich einluden.


Das war das Beste was uns passieren konnte, denn wir hatten von dem ganzen Programm keine Ahnung. Sie wussten genau wann welcher Sideact kommt und wie das gesammte Rahmenprogramm abläuft. Insgesammt waren die beiden Tage sehr anstrengend, da wir große Entfernungen zu Fuß zurück gelegt und keine Möglichkeit hatten uns während dem Rennen mal hin zu setzen.



Das Rennen wurde aus allen erdenklichen Perspektiven gefilmt. Dafür wurde u.a. auch dieser Hubschrauber für verwendet.


Den Montag haben wir noch genutzt um mit der alten Straßenbahn ans Meer zu fahren.



Als wir mittags zwischen 14 und 15 Uhr dort ankamen war noch alles in sehr dichtem Nebel der sich allerdings doch erstaunlich schnell und spontan legte.




Den Urlaub ließen wir mit einer nächtlichen Fototour Montag Abend ausklingen.

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